Port Macquarie und Coff’s Harbour

1479772955865In Port Macquarie war mein Quartier leider ziemlich weit ab vom Schuss und es gab keinen Busverkehr, so hatte ich kaum Gelegenheit, grossartig viel vom Ort und der Umgebung zu sehen.

Ein paar kleinere Spaziergänge am schönen Strand habe ich gemacht und ansonsten die Zeit genutzt, um ein bisschen auszuruhen, zu lesen und zu planen. Es gab schöne Street Art zu bewundern! 😉

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Zum ersten Mal fahre ich heute mit einem der berühmten Greyhound Busse – da kommt doch mal so richtiges Backpacker Feeling auf. 😉 Meine nächste Station heisst Coff’s Harbour,

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Ich werde von meinem Gastgeber an der Bushaltestelle abgeholt. Er sammelt gleich noch drei weitere Personen ein, die hier irgendwie gestrandet sind und nicht zu ihren Unterkünften kommen. Zuallererst chaufiert er uns allerdings alle miteinander zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Hafens, von wo aus wir einen schönen BIick über die Stadt und den Hafen haben. Ein bisschen Füsse vertreten tut uns allen gut. Dann setzt er nacheinander alle ab und wir fahren „nach Hause“.

1479960476548Hier gibt es wunderschöne, kilometerlange Sandtrände – ganz wie auf den Bildern, die man immer von Australien sieht. Ich kann mich kaum satt sehen und mache mich gleich am ersten Tag auf, den ganzen Tag am Wasser entlang zu wandern!

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Es ist ziemlich windig und auch kühl, aber die Sonne blinzelt immer wieder durch die Wolken und das Meer ist wellig aber nicht richtig wild. Ein paar Surfer stürzen sich in die kalten Fluten und warten auf die richtige Welle.
Hier und da sehe ich noch jemanden angeln und eine Handvoll Leute versuchen, ihren Hund müde zu laufen. Ansonsten gehört der Strand mir.  1479960474383Es gibt nicht entspannenderes als ewig am Strand entlang zu laufen, auf’s Wasser zu schauen und sich vom Wind durchblasen zu lassen. Das tiefe Blau des Wassers, das mit dem helleren Azur des Himmels zu konkurrieren scheint, beides akzentuiert mit weissen Tupfen und Streifen – kein Designer könnte das so schön kreieren!
dscn5583Doch dann eine Wanderung im Regenwald – so viele verschiedene Grüntöne! Mir wird fast schwindelig von der unglaublichen Kraft, die in diesen teils riesigen Bäumen steckt, in den mannshohen Farnbäumen, die in hellem Grün ihre Fächer ausstrecken und in den Moosen, Palmen,      Gräsern, dscn5580Blattpflanzen ……. jedes Gewächs hat eine andere Schattierung von Grün. Hier sind die Blattunterseiten eher silbrig, dort glänzen die fleischigen Blätter im Sonnenlicht, als seien sie frisch poliert, die umgestürzten Bäume setzen dunkelbraune und schwarze Akzente in diese Fülle und die Sonne malt Kringel und Streifen auf den blätterbedeckten Boden.

Es summt und zwitschert und schreit um mich herum von all den Insekten und Vöglen, die diesen Wald bevölkern. Selten bekomme ich die Vögel auch wirklich zu sehen (die Mosquitos leider schon), aber das Leben pulsiert um mich herum und selbst auf den bereits verrottenden Stämmen pulsiert das Leben von kleinen Insekten und Pilzen, Moosen und kleinen Farnen.

dscn5579Es gibt hier viele Würgefeigen – wundersam anzuschauen, aber tödlich für den betroffenen Baum. Die Samen der Würgefeige werden von Vögeln gefressen und unverdaut wieder ausgeschieden. Fallen sie nun auf einen Baum, wo sie an dessen Ästen kleben bleiben, beginnen sie zu wachsen und bilden Luftwurzeln aus, die in Richtung Boden wachsen.dscn5577

Einmal am Boden angekommen beginnt ein fast explosionsartiges Wachstum, es werden sehr viele Luftwurzeln ausgebildet und mit der Zeit wird der Wirtbaum, der die Würgefeige gleichzeitig ernährt, komplett umschlossen. Der ursprüngliche Baum stirbt daraufhin ab, ernährt aber die Würgefeige weiterhin mit den Nährstoffen, die durch die Verrottung entstehen.

dscn5585Um das Ganze noch besser zu machen überrascht der Wald mich immer wieder mit einer wundervollen Aussicht, einem Fluss oder einem Wasserfall oder einem „Spielplatz“.  Ich könnte einfach mal ein paar Stunden bei so einem Wasserfall sitzen und dem Rauschen zuhören. Das ist einfach so schön!

 

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Nachdem ich hier ein paar sehr eindrückliche Tage verbracht habe geht es nun weiter zu meiner nächsten Station: das (bei Surfern, Yogis und Hippies) weltberühmt Byron Bay!

See ya there, mate! 😉

 

Weihnachen – mal anders

Ich sitze in Tasmanien in einer kleinen Stadt in der Touristen-Info und habe noch genau 20 Minuten Internetzugang, bevor sie hier schliessen und ich wieder komplett von der „grossen weiten Welt“ abgeschnitten bin.

Daher wird dies auch kein richtiger Artikel, sondern nur ein kurzer Weihnachtsgruss.

Für mich ist dieses Jahr Weihnachten einmal ganz anders: ich bin auf einer abgelegenen Farm in Tasmanien bei einer Grossfamilie (sechs Kinder) und bin ziemlich gespannt, wie hier Weihnachten gefeiert wird.

Der Sommer ist inzwischen hier angekommen und heute zeigt das Thermometer heisse 30Grad an. Grossartige Weihnachtsstimmung kommt da nicht auf…… und weihnachtliche Gedanken, die ich mit dir teilen könnte auch nicht.

Daher wünsche ich dir einfach ein tolles Weihnachtsfest, sei es nun in der Kälte und im Schnee oder in der Wärme, in den Bergen oder am Meer oder sonstwo……geniesse das Fest, das gute Essen, die Zeit, die gemeinsam mit Freunden und Familie verbracht werden kann und das Glück, in Frieden und mit Freude dieses besondere Fest begehen zu können.

Fröhliche Weihnachten!

Deine Nicole

 

Newcastle – dazu fällt mir nichts weiter ein…

Nach einer wunderbaren Zeit in den Blue Mountains geht es heute weiter in Richtung Norden. Mein heutiges Ziel heisst Newcastle, eine kleine Stadt an der Ostküste Australiens. Es gibt hier nicht sehr viel zu tun, ein bisschen Strand, ein bisschen surfen, sonst nicht viel. Umso überraschter bin ich, dass es fast unmöglich ist, eine bezahlbare Unterkunft zu bekommen. Anscheinend ist Newcastle doch beliebter als ich dachte, was hoffen lässt, dass ich ein schönes Ziel vor mir habe.

Als ich an meinem letztendlich als einzige Übernachtungsmöglichkeit gebuchten Hostel ankomme sinkt meine Euphorie allerdings gleich einmal drastisch. Die „Rezeption“ ist der Tresen der Bar, die im Erdgeschoss des Hostels untergebracht ist. Harte Rockmusik plärrt in voller Lautstärke durch den Raum und rund zwanzig Männer der etwas, hmmmm gröberen Art sitzen herum und lassen Bier in sich laufen. Nichtsdestotrotz ist der Empfang herzlich, ich bekomme meinen Schlüssel, sowie die Zimmernummer und werde fortan ignoriert.

So mache ich mich also auf die Suche nach meinem Zimmer und erleide bereits im Treppenhaus einen weiteren Schock. Undefinierbare Flecken und Brandlöcher zieren in grosser Zahl die Wände, den Fussboden und die Stufen der hölzernen Treppe, der ich nach oben folge. Im ersten Stock öffne ich aufs Geratewohl die einzige unverschlossene Tür und stehe ich einem Saal mit voll gedeckter Festtafel – hier bin ich wohl falsch. Also weiter in den zweiten Stock. Heisse, muffige Luft schlägt mir entgegen und ich würde am liebsten gleich wieder umdrehen. Aber bangemachen gilt nicht und so finde ich im Weitergehen auch tatsächlich mein Zimmer.

Es ist rund zwölf Quadratmeter gross, enthält zwei Stockbetten, einen kleinen Schrank mit vier Fächern, einen niedrigen Hocker und einen Fernseher. Der Teppichboden ist sicher schon vor -zig Jahren hier verlegt worden und der klapprige Ventilator kämpft träge und erfolglos gegen die stickige Hitze im Raum an. Fenster gibt es keins. Kraft- und ratlos setze ich erstmal mein Gepäck ab und überlege welche Möglichkeiten ich habe – bleiben oder sofort wieder auschecken??

Ich inspiziere die Betten und muss zugestehen, dass sie sauber und bequem aussehen. Wenn ich also hier nur schlafe und die Dusche heute mal ausfallen lasse, morgen früh gleich auschecke und weiterfahre – das könnte ich aushalten. (Übrigens, wer mich für geizig hält und denkt, dass ich irgendwo superbillig untergekommen bin, dem sei gesagt, dass dieses bunkbed (Stockbett) mich immerhin 40 australische Dollar für eine Nacht kostet, rund 30€ ohne Frühstück).

Ich ergebe mich in mein Schicksal und versuche vergeblich einen Schlüssel für den abschliessbaren Schrank zu bekommen („in all den Jahren wollte noch nie irgendjemand einen Schlüssel für diesen Schrank. Es gibt dafür gar keine Schlüssel“ = O-Ton des Managers, den die Rezeptions-Bardame völlig überfordert von meiner ungewöhnlichen Bitte angefordert hatte. Nachdem ich hartnäckig darauf bestehe, meine Habe irgendwo diebstahlsicher verstauen zu können händigt man mir den Schlüssel zur Putzkammer aus, wo ich meinen Rucksack abstellen könne. (Anmerkung: dieser Schlüssel öffnet alle Gästezimmer, was niemanden zu interessieren scheint). Das winzige Kämmerchen ist so vollgestopft und chaotisch, dass die Hausdame meines Lehrbetriebes wahrscheinlich einen Schreikrampf gekriegt hätte, aber immerhin kann ich meinen Rucksack noch hineinzwängen und so verusche ich die Reste meines Humors zusammenzukratzen und das Beste daraus zu machen.

Auf dem Flur treffe ich ein junges Mädchen, das mit einem halb verzweifelten Gesicht ganz offensichtlich etwas sucht. Wie sich herausstellt, teilt sie mein fürstliches Gemach mit mir. Witzigerweise heisst sie genauso wie meine Tochter und ist auch genauso alt. Das nehmen wir beide als gutes Vorzeichen und beschliessen spontan, den Abend gemeinsam zu verbringen.

Wir finden ein äthiopischen Restaurant, das sehr einladend aussieht und wo es lecker riecht. Hier wird das Essen traditionell serviert, was bedeutet, es wird mit den Fingern gegessen! Es wird uns Seife gereicht und dann warmes Wasser aus einer grossen Kanne über unsere Hände gegossen und in einer Schale aufgefangen. Dann bekommen wir Handtücher und sind nun bereit für unser Mahl. Ich habe ein Linsengericht bestellt, dazu gibt es typisches Fladenbrot, das in kleine Stücke zerrissen wird und als Löffel und Beilage gleichzeitig dient. Es macht Spass und es schmeckt hervorragend! Ein Spaziergang und ein Glas Wein schliessen den gemeinsamen Abend ab – es war nicht der schlechteste.

Erstaunlicherweise habe ich recht gut geschlafen, obwohl in dem grossen Saal unter dem Hostel eine big party abging und ein paar der Gäste sich in unserer „Küche“ ihre Kokslines reingezogen haben. Wir hatten unser Zimmer abgeschlossen und wurden nicht weiter belästigt. Die beiden anderen Frauen in unserem Zimmer wollten durch die Clubs ziehen (Newcastle hat offensichtlich ein reges Nachtleben zu bieten) und sind bis dato noch nicht wieder zurückgekommen. Alles in allem also eine ruhige Nacht. 😉

Bei meinem gestrigen Stadtrundgang habe ich bereits ein wundervolles Frühstücksrestaurant ausfindig gemacht und jetzt belohne ich mich selbst mit einem ausgiebigen, leckeren Frühstück und einem langen Strandspaziergang. Da die einzige wirkliche Sehenswürdigkeit hier in Newcastle, ein rund 500m langer Küstenweg, der eigentlich ein Mahnmal für die ANZAC (Australian and New Zealand Army Corps) Soldaten des Ersten Weltkrieges darstellt und gleichzeitig dem Beginn der Stahlindustrie in Newcastle gedenkt, im Augenblick wegen Bauarbeiten geschlossen ist, begnüge ich mich eben mit dem ganz normalen Strand.

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Santa on the Beach

Es ist Wochenende und entsprechend viele Leute sind am Strand. Schwimmer, Surfer, Familien mit Kindern, Jogger, Radler, Angler, Hundebesitzer, Hippies, Touristen, Camper und, last but not least, sogar der Weihnachtsmann ist hier! Anscheinend ist Newcastle ein echter Hotspot! 😉

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Newcastle Strand

Der Strand, sowohl Newcastle Beach als auch Nobby’s Beach ist vor allem bei Surfern berühmt und wirklich schön. Weisser, ganz feiner Sand, der unter meinen Füssen quietscht, kristallklares (leider eiskaltes) Wasser, das leise an den Strand rollt, Möwen, die heisere Schreie ausstossen und im Wasser jede Menge Jugendliche, die Surfen lernen.

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Leuchtturm Newcastle, NSW, Australien

Auf meinem Weg zum Leuchtturm habe ich links und rechts Dünen, Strand und Meer, leichter Wind weht, die Sonne blinzelt hier und da durch die grauen Wolken und alle Menschen scheinen Zeit zu haben. Herrlich!

Zurück in meinem Hostel checke ich aus, hole mein Gepäck aus der Putzkammer und mache mich per Bus und Zug auf den Weg zu meinem nächsten Ziel. Sicherlich hat Newcastle noch einiges mehr zu bieten, aber für mich ist es hier erst einmal genug und so freue ich mich auf ein neues Abenteuer in einer neuen Stadt.

 

 

Jenolan Höhlen – unglaubliche Schönheit unter der Erde

Ein grosser Ausflug steht an! Nachdem ich nun ein paar Tage mit dem grossen SUV auf der „falschen“ Fahrbahnseite gefahren bin und keine nennenswerten Schwierigkeiten damit hatte mache ich mich auf den Weg zu den  knapp 90 km entfernten Jenolan Höhlen.

Meinen ersten Stopp lege ich ein, als ich aus den endlos erscheinenden Eukalyptuswäldern herauskomme und zum ersten Mal weites Farmland vor mir habe.
dscn5467Sanft gewelltes, saftig grünes Gras, soweit das Auge sieht, hin und wieder kleine, runde Wasserteiche und ab und zu einzelne Bäume. Wie hingetupft stehen hier und da ein paar Rindviecher herum und fressen sich rund und fett. Ein strahlend blauer Himmel überspannt die Szenerie, einzelne Wattewölkchen machen das Bild perfekt. Ich fühle mich, als sei ich in einer Kinderzeichnung gelandet……

Alle paar Kilometer kommt ein einzelnes Farmhaus in Sicht, Dörfer gibt es selten. Wer hier kein Auto hat ist verloren oder muss die Einsamkeit sehr lieben. Die Bauernhöfe sehen aus wie in einem Film; flache, langgestreckte, einfache Häuser, sehr oft ganz oder teilweise aus Holz mit einem Metalldach und einer überdachten Veranda rund um das ganze Haus. Nach getaner Arbeit sitzen die Farmer hier und geniessen den Feierabend. Der obligatorische Pick up truck steht im Hof und in einem grossen Baum hängt eine Schaukel. Irgendwie ist es Klischee pur und doch fühlt es sich völlig authentisch an.

Die gesamte Fahrt nach Jenolan ist ein Vergnügen, denn auch auf den Highways und Freeways kann man nicht wirklich schnell fahren und da überall an den Strassen gearbeitet und gebaut wird kann ich selten schneller als 80km/h fahren – Touristen-Zockel-Tempo also.

Die letzten rund zehn Kilometer der Strecke sind für Caravans und Trucks gesperrt. Die Strasse besteht hier nämlich quasi ausschliesslich aus engen Kurven, die so dicht aufeinander folgen wie im Gebirge. Tatsächlich sind aus den sanften Hügeln mittlerweile Berge geworden, Felsen und Wald beherrschen die Aussicht. Plötzlich fahre ich durch einen natürlichen Tunnel und die ersten Tropfsteine werden sichtbar – anscheinend bin ich angekommen.

Auf der anderen Seite des Tunnels steht ein grosses Haus wie aus einem Bilderbuch – das Jenolan Hotel. Hier kann man übernachten wenn man z.B. mehrtägige Wanderungen machen möchte oder das Höhlensystem tiefer erkunden möchte, als es an einem einzelnen Tag möglich ist.

Das gesamte Areal ist sehr gross und es gibt verschiedene Höhlen, die besucht werden können (mit Führer). Anscheinend unterscheiden sie sich grundsätzlich voneinander. Da gibt es mehrere grosse Höhlen die besonders hohe Säle haben oder beeindruckende Tropfsteingebilde. Oder es gibt welche mit einmaligem Kristallbewuchs, oder mit einem unterirdischen Fluss. Da fällt die Wahl schwer! Ich entscheide mich für eine grosse Höhle, die als besonders prachtvoll angegeben wird.

dscn5407Ich habe noch über eine Stunde Zeit bis zum Tourstart und so erkunde ich ein bisschen die Umgebung. Es gibt einen wunderschönen, extrem blauen  kleinen See. Bestimmte Mineralien, die aus den Felsen ausgespült werden lassen diese Farbe entstehen – es sieht tatsächlich sehr malerisch aus.

dscn5455Anscheinend leben in diesem See Schnabeltiere, allerdings hab ich keins gesehen. Dafür kann ich auf meiner kleinen Wanderung um den See und am Fluss entlang eine Menge grosser und kleiner Geckos beobachten, einige Vögel (Liarbirds, bushturkeys) und sogar eine Schlange, die gemütlich zusammengerollt am Wegesrand die Sonne geniesst.

img_20161116_145444Pünktlich finde ich mich am Treffpunkt ein und werde mit rund 15 weiteren Besuchern freundlich begrüsst und mit ein paar Fakten vertraut gemacht. Dann geht’s los zum Höhleneingang, wo wir aufgeklärt werden, dass wir (eigentlich) auf Aborigines-Grund stehen und diese Höhle ihnen heilig ist, der Besuch von Touristen aber willkommen ist. Wir durchqueren einen langen Tunnel und dann stehe ich in einer der schönsten Höhlen, die ich je gesehen habe.

dscn5421Obwohl ich jetzt nicht so der richtige Höhlenfan bin habe ich doch immer wieder einmal welche besucht und auch die vielen Tropfsteine bewundert. Aber was ich hier zu sehen bekomme ist absolut spektakulär! (Ich bitte um Entschuldigung, dass die Fotos diese Grossartigkeit nicht entsprechend wiedergeben können! Wer mag kann einmal …….hier vorbeischauen)

dscn5427Die Führerin kennt sich gut aus und erklärt uns viele Fakten rund um die Höhlen und das Entstehen von Tropfsteinen  und Kristallen in verschiedenen Versionen. Sie macht dies mit viel Humor und Witz, sodass das Ganze kein bisschen langweilig ist. Die schönsten Gebilde werden angestrahlt und können so in ihrer ganzen Pracht bestaunt werden.

Nach rund neunzig Minuten kommen wir wieder ans Tageslicht und obwohl ich froh bin, wieder im Sonnenlicht zu stehen, so hat sich dieser Besuch auf jeden Fall sehr gelohnt!
img_20161116_154248Auf der Rückfahrt habe ich noch eine Begegnung der besonderen Art! Auf einem kleinen Parkplatz sitzen zwei Wallaby-Weibchen herum und lassen sich von den vorbeikommenden Menschen streicheln und sogar füttern!

Man kann es zwar nicht sehen, aber dieses Wallaby hier ist eine Mami mit Baby. Das Baby ist allerdings noch schüchtern, nur das Schwänzchen schaut ein Stückchen aus dem Beutel heraus. Ich bin begeistert, wie man sieht. 😀 😀 dscn5462

Ein ausgefüllter und aufregender Tag geht zu Ende. Und bald auch meine Zeit in den Blue Mountains. Der Abschied fällt schwer, aber das ist halt auch ein Teil des Reisens. Für mich geht es jetzt zurück an die Küste und dann langsam in Richtung Norden.